Wissenschaftliche Untersuchungen am mittelozeanischen Rücken lieferten erste Hinweise darauf, dass sich das Magnetfeld der Erde im Laufe der Erdgeschichte schon mehr als einmal umgepolt haben muss. Bei Bohrungen stieß man auf Mineralien, die durch magnetische Effekte verschieden ausgerichtet waren. Dies sprach ganz eindeutig für die verschiedenen Polaritäten, die vorgelegen haben müssen, so dass diese unterschiedlichen Ausrichtungen über die Jahrmillionen hinweg zu Stande kamen.
Da sich eine solche Umpolung nicht von heute auf morgen vollzieht, sondern viel mehr einen messbaren und langfristigen Prozess darstellt, hat man durch Satellitenaufnahmen über die letzten 20 Jahre hinweg messen können, dass sich das Magnetfeld der Erde reduziert. Allein im Bereich des Nordatlantiks schwindet das Magnetfeld jährlich um einen Prozent! Obwohl die nächste Umpolung der Erde erst in 700 bis 1000 Jahren bevorsteht, sind die Auswirkungen dieses Prozesses schon heute nicht zu leugnen.
Wenn uns das Magnetfeld der Erde also vor schädlichen Strahlungen bewahrt, kann uns dann auch Magnetschmuck vor ebensolchen bewahren? So hat der berühmte deutsche Arzt Paracelsus seinerzeit mit der Wirkung von Magneten gearbeitet. Bereits 6000 vor Christus wurde der medizinisch gezielte Einsatz von Magneten erstmalig in Dokumenten erwähnt! Kleopatra soll gar Magnetschmuck getragen haben, um sich ihre jugendliche Schönheit und Gesundheit zu erhalten. Und auch heute noch spielt die magnetische Wirkung in der Medizin eine Rolle. So bietet die Magnetfeldtherapie heutzutage viele Möglichkeiten.
Was für die ganze Erde geradezu essentiell ist, kann für den einzelnen Menschen auch nicht verkehrt sein. |